Vorstand

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Daoud Nassar, Projektleiter «Zelt der Völker» in Bethlehem


Daoud Nassar realisiert mit dem Jugend- und Landprojekt einen Traum, den bereits sein Vater hegte: Auf dem Landbesitz der Familie soll ein Projekt entstehen, das der Verständigung und dem Frieden zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Kulturen und Ländern dient. Bishara Nassar ist 1976 gestorben; seine Frau und die Kinder haben den Traum weiter getragen. Das Projekt «Zelt der Völker» ist für sie ein Baustein an der Brücke zum Frieden.


Stationen auf Daoud Nassars Weg

  • Geboren 1970. Jugend in Bethlehem als zweitjüngstes Kind einer palästinensischen Familie.
  • Abitur an der Evang.-luth. Schule Talitha Kumi in Beit Jalla; Diplomstudium an der Bibelschule Schloss Klaus bei Linz (A); österreichisches Abitur in Linz. Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Bethlehem mit Magisterabschluss; Diplomstudiengang Tourismus in Bielefeld (D).
  • Seit der Schulzeit Engagements und Mitarbeit in Jugendarbeit und Austauschprogrammen; u. a. Koordinator des schwedischen Projekts Youth Action Plan for Human Rights in Bethlehem.
  • Berufsstationen: Mehrjährige Mitarbeit im Bereich Tourismus in der Evang.- luth. Kirche Bethlehem; seit September 2000 Projektleiter «Zelt der Völker».Das Büro der Projektstelle Bethlehem
  • Daoud Nassar ist verheiratet mit Jihan Hawwash, Informatiklehrerin. Die beiden haben drei Kinder.

Daoud und Jihan Nassar mit der jüngeren Tochter Nardine

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Jugendgruppe


Seit der Gründung der Jugendarbeit von «Zelt der Völker» im Herbst
2000 ist eine Gruppe von gut dreissig jungen Menschen im Alter von
16–30 Jahren entstanden. Es sind christlich-arabische Jugendliche
aus den Ortschaften Bethlehem, Bet Sahour und Bet Jalla. Die gegenwärtig äusserst angespannte Situation erschwert die interkulturelle
Zusammensetzung. Ein vordringliches Ziel ist es, Kontakte mit
muslimischen Jugendlichen aufzubauen. Dies gelingt über Begegnungen
mit anderen Organisationen und Sportaktivitäten.
Die Gesamtgruppe trifft sich einmal wöchentlich mit Daoud Nassar.
Aus ihr sind vier Untergruppen entstanden, die Aktivitäten für die
Gesamtgruppe vorbereiten. Ihre Schwerpunkte sind Musik und Tanz,
Sport und Spiele, Diskussionsthemen und Spiritualität. Jede Gruppe
verwaltet eine eigene Kasse. Gemeinsam will man auch Aktivitäten
mit Kindern und jüngeren Jugendlichen aufbauen. Ein erster Spieltag
mit rund 70 Kindern hat am 9. August 2003 stattgefunden.


Leitidee:

In Freizeitprogrammen nutzen Jugendliche sinnvoll ihre freie Zeit. Durch die Begegnung und den Austausch lernen sie andere Haltungen kennen und die eigene Meinung ausdrücken. Dies bereitet sie auf die Begegnung mit anderen Kulturen vor. Gemeinsam entwickeln die Jugendlichen kreative Möglichkeiten, Probleme anzugehen und zu lösen.

Für die Aktivitäten sind Beiträge für konkrete Projekte, Musikgeräte und Musikinstrumente, Kreativmaterial, Spiele und Sportgeräte, Ausflüge und Retraiten vorgesehen.

Budget: Geplant ist ein Jahresbudget von US$ 5 000/CHF 8 000.–

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Vorstand

Sophia Bietenhard, Theologin, Bern.
"Warum ich mitmache? Weil die Zukunft
in der Gegenwart beginnt."
Albert Rieger, Bereichsleiter Weltweite Kirche,
Bern.
"Die Sicherung des Landes und die Begegnungen sind unabdingar für den Frieden
im Heiligen Land."
Rania Bahnan Büechi, Psychologin, Bern.
"Gerechtigkeit und Frieden geschehen in kleinen Schritten. Ich möchte dazu beitragen".
Marianne Kunz, Bäuerin, Niedermuhlern.
"Frieden mit unseren Nachbarn und Christen in
der Welt."
Ursula Rosenzweig, Präsidentin Givat
Haviva Schweiz, Forch.
"In Begegnungen lernen, unsere Gemeinsamkeiten zu entdecken
und unser Verschiedensein zu respektieren."
Ruth Schwengeler, Sozialdiakonische Mitarbeiterin, Zürich
"Mich faszinieren die Menschen, die ich in Palästina kennenlernte. Ich will zur Friedensarbeit zwischen beiden Seiten beitragen.“

Sibylle Mani, Jugendarbeiterin und Projektmitarbeiterin Zelt der Völker Bethlehem.
"Das Leben ist zu kurz und zu kostbar, um sich
zu bekämpfen."
Michel Quarroz, Sozialarbeiter, Mühlethurnen.
"Dies ist mein Friedensbeitrag. Dahers Weinberg soll ein lebendiger Begegnungsort
in Frieden und Freiheit für Christen, Juden und Muslime werden."

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Patronatskomitee "Schweizer Freundeskreis Zelt der Völker"

z.B. steht der Orientalist Dr. Edward Badeen, Basel, für die Fähigkeit, Brücken zu bauen: Zwischen der arabischen und der europäischen Kultur, zwischen palästinensischen Exilorganisationen in der Schweiz und zwischen jüdischen und palästinensischen Kreisen in der Schweiz. Seine Dialogbereitschaft schlägt Wurzeln im Nahen Osten: z.B. als Hilfe für notleidende palästinensische Flüchtlingskinder (www.PalCH.ch).
z.B. setzt sich die a. Regierungsrätin Dori Schaer-Born, Bern, für politische Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit ein: Die Grundrechte der Sans-Papier, der verantwortungsvolle Umgang mit Umwelt und Energie, die Gleichstellung der Frauen oder der Dialog unter den verschiedenen Schweizer Regionen und Milieus (www.nhg-nsh.ch) sind nur einige Beispiele ihres lokalen Handelns, das sich global in ihrem Interesse an einer gerechten Lösung der Palästina - Israelfrage äussert.

  • Dr. Eduard Badeen, Orientalist, Basel
  • Dr. Remo Gysin, Nationalrat, Basel
  • Lilian Keller-Sassi und Pfr. Jost Keller, Chur
  • Dr. Peter Liatowitsch, Advokat u. Notar, Basel
  • Prof. Dr. Wolfgang Lienemann, Ethiker, Bern
  • Pfr. Dr. Samuel Lutz, Synodalratspräsident, Bernn
  • Dori Schaer-Born, Alt-Regierungsrätin, Bern
  • Prof. Dr. Silvia Schroer, Alttestamentlerin, Bern
  • Dr. Margrit Steinhauser, Grossrätin, Luzern
  • Prof. Dr. Peter Tschopp, Alt-Nationalrat, Vandoeuvres
  • Rosmarie Zapfl-Helbling, Nationalrätin, Dübendorf

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Aus Freundschaften Partnerschaften entwickeln

Am Anfang stand die Teilnahme an zwei Projektreisen nach Palästina und Israel (1998 und 1999): Ruth Schwengeler knüpfte Freundschaften in Bethlehem und Beth Sahour und steckte Ehemann Erich mit ihrer Begeisterung für Land und Leute an. An ihrem Wohn- und Arbeitsort in Zürich-Affoltern entwickelten Schwengelers seitdem Aktivitäten auf vielen Ebenen: Ruth setzte sich im Religionsunterricht und in der OeME-Gruppe für die Bewusstseinsarbeit zum Nahostproblem ein. Als Präsident der Kirchenpflege sorgt Erich dafür, dass die Arbeit der lutherischen Gemeinden und Schulen in der Region Bethlehem sowie verschiedene Institutionen im Sozial- und Gesundheitsbereich tatkräftig unterstützt wurden. Mit Gästen und Produkten aus Palästina zeigen Ruth und Erich ihrer Umgebung, dass der Nahostkonflikt nicht nur aus Politik besteht, sondern dass Menschen unter ihm leiden und trotzdem grossartige Arbeit leisten. Höhepunkte waren die zwei Tourneen der Chor- und Tanzgruppe der lutherischen Schule von Beit Sahour in der Schweiz, die das Ehepaar mit grossem Freizeiteinsatz organisierte. Das Engagement von Schwengelers zieht Kreise: Das Kirchgemeindezentrum Glaubten in Zürich-Affoltern ist ein Treffpunkt für manche Events von exilpalästinensischen Vereinigungen. An ihrem neuen beruflichen Betätigungsfeld in der Kirchgemeinde Bülach kann Ruth die Arbeit weiter ausbauen. Für das Ehepaar Schwengeler steht dabei im Vordergrund die Pflege von Partnerschaften mit Menschen, die für sie zu Freunden wurden.

 

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Das folgende Dokument liegt im pdf-Format vor.

Zum Lesen von pdf-Dateien kann kostenlos der Acrobat-Reader heruntergeladen werden.

Dateigrösse 55KB Bericht von Ilse Brugger, Volontärin bei Zelt der Völker Bethlehem Mai 04
Dateigrösse 57 KB Bericht von Lokein Holleman (NL), Mai 2004
Dateigrösse 195 KB Women Workshops May 2007
Dateigrösse 778 KB Newsletter Frühling 2007

 

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